Gebühren 

Die Rechtsanwaltsgebühren richten sich nach der Rechtsanwaltsgebührenverordnung (RVG).

Wir rechnen grundsätzlich auf dieser Basis ab, soweit keine Sondervereinbarungen getroffen wurden.

 

In Zivilverfahren richten sich die Rechtsanwaltsgebühren nach dem Gegenstandswert, dem Wert der den Wert der geltendgemachten Forderung entspricht.  Die jeweiligen Gebühren bestimmen sich nach der gesetzlichen Gebührentabelle. 

 

In  Ordnungswidrigkeits- und Strafverfahren gibt es sogenannte Rahmengebühren für einzelne Tätigkeiten bzw. Verfahrensabschnitte. In normal gelagerten Fällen vor dem Amtsrichter kann jeweils die Mittelgebühr angesetzt werden. Schwierige und umfangreiche Verteidigungen erfordern verständlicherweise auch höhere Gebühren. Gegebenenfalls kommt auch eine Beiordnung zum Pflichtverteidiger durch das Gericht in Betracht, wenn im Falle einer Verurteilung mit einer höheren Straferwartung zu rechnen ist.  

 

Erstberatung

Für kurze Beratungsgespräche bis zu einer halben Stunde Besprechungszeit, in denen der Ratsuchende über die rechtlichen Möglichkeiten und Risiken, auch hinsichtlich der möglicherweise anfallenden weiteren Kosten beraten wird, berechnen wir lediglich 50,00 € zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Ist es absehbar, dass eine umfangreichere Beratung erforderlich ist, werden wir ein angemessenes Beratungshonorar vereinbaren. 

 

Beratungs- und Verfahrenskostenhilfe

Sollten die Voraussetzungen für die Bewilligung von Beratungshilfe gegeben sein (dies ist jedenfalls regelmäßig bei Bezug von Arbeitslosengeld II der Fall), sind wir selbstverständlich bereit, Beratungen mit einem Beratungsschein durchzuführen. Der Rechtssuchende hat lediglich einen Eigenanteil für die Beratung in Höhe von 10,00 EUR zu zahlen. Der Beratungsschein kann in der Rechtsantragsstelle des  zuständigen Amtsgerichts beantragt  werden. Für den Antrag wird in der Regel eine aktuelle Gehaltsabrechnung oder der  ALG II - Bescheid, ein aktueller Kontoauszug und der Mietvertrag benötigt. Die Beratungshilfe wird für Erstberatungsgespräche und für außergerichtliche Vertretungen gewährt. 

 

Die Verfahrenskostenhilfe kann für Gerichtsverfahren beantragt werden, soweit der Rechtssuchende wirtschaftlich nicht in der Lage ist, für die Verfahrenskosten selbst aufzukommen.   Ob ein Antrag erfolgsversprechend ist und welche Belege im Einzelfall erforderlich sind, wird in der Erstberatung erörtert.